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Freie Plätze
Entstehungsgeschichte
der "quellenhof"
Ausgangslage
1988 leistete die evangelische Freikirche "GvC Chile Hegi" in Winterthur mit einem Kaffestand Strasseneinsätze. Dabei kam sie mit Randständigen wie Drogensüchtigen und psychisch angeschlagenen Menschen in Kontakt.
Problematik
Trotz des hohen Engagements und vielen ausstiegswilligen Menschen, konnten, aufgrund der fehlenden oder überlasteten Therapieeinrichtungen, nur wenige dieser Randständigen in ein geeignetes Rehabilitationsprogramm weitervermittelt werden. Viele von ihnen landeten umgehend wieder auf der Gasse.
Gründungsvision
In dieser Situation hatte Johannes Wirth, Leiter der GvC Chile Hegi und heutiger Präsident der Quellenhof-Stiftung, die Vision von mehreren therapeutischen Wohngemeinschaften: Ein Projekt für Menschen am Rande der Gesellschaft. Dies sah vor, dass sich Menschen aus verschiedenen Rand- und Altersgruppen gegenseitig dienen, zusammen leben und arbeiten. Als Startprojekt wurde der Gedanke eines Therapiehauses intensiv bewegt.
Realisation
In der Folge wurde 1990 die Quellenhof-Stiftung gegründet und im Jahre 1991 das Therapiehaus "Quellenhof" in Gundetswil gebaut (Foto oben links). Seit dem bestehen dieses Hauses wurden über einhundert junge Männer und Frauen in ein eigenverantwortliches Leben reintegriert. Auch ist die Stiftung in diesen Jahren Schritt für Schritt gewachsen (siehe Stiftungsprofil).
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